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Semantic Web Day 2009 Teil II

semantic-webNach einer kurzen Verschnaufpause am verlängerten Wochenende folgt nun Teil zwei (Semantic Web Day 2009 Teil I) meiner Semantic Web Day Leipzig 2009 Zusammenfassung.

Nachdem ich meine persönlichen Highlights am vergangenen Donnerstag bereits erwähnt habe, möchte ich hier noch kurz ein Wort zu Lutz Maichers Vortrag zu den Topic Maps, sowie ein paar spannende takeaways aufzählen.

Bei Topic Maps handelt es sich um ein abstraktes XML-Modell (aus dem Jahre 1999) mit dem Ontologien zu bestimmten Themen modelliert werden können – im Gegensatz zu RDF sind Topic Maps in ihren Möglichkeiten der Modellierung allerdings strikter bzw. konkreter. Das Datenmodell besteht aus sog. Topics (jedes Topic hat einen eindeutigen Namen und existiert nur ein einziges mal) welche über eine Assoziation die, die Beziehung zweier Topics zueinander definiert oder über Occurences miteinander verbunden sind. Auf diesem Weg kann bspw. eine Person mehrere Rollen einnehmen, als Autor eines Buches oder Veranstalter eines Events – andersrum kann das Buch durch Occurences wiederum auf den Autor – also das Topic – verlinken.

Den Vorteil dieses einfachen und strikten Datenmodells haben sich Topic Maps zunutze gemacht und sind damit – besonders stark in Norwegen – zu einem pragmatischen Datenmodell (Ableitung von Navigationselementen bzw. gesamter Portale) für Web-Portale geworden. Während Topic Maps in Norwegen weit verbreitet sind – bspw. beim Internetportal der Königsfamilie – sind sie anderswo noch recht unpopulär. Wer mehr wissen will besucht die Website www.topicmapslab.de oder gleich die Konferenz im November in Leipzig!

Am Ende habe ich mir noch die folgenden Links mit nachhause genommen:

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